Wir stellen uns vor

Entstehung
Bürgerresolution
Öffentlichkeitsarbeit
Aktivitäten
Vernetzung
Perspektiven
Unterstützer unserer Arbeit

PowerPoint Präsentation "Zivilcourage"

Entstehung

Bei einer spontanen Zusammenkunft von Bürger/innen in Kamen am 14. September 2000 entstand mit der
Zunahme rechtsextremistischer Aktivitäten und fremdenfeindlicher Übergriffe im direkten Umfeld, aber auch
darüber hinaus, die Idee, in einem größeren Kreis engagierter Bürger/innen diese Thematik aufzugreifen und
aktiv zu werden. Beigetragen zur Gründung der Bürgerinitiative hat auch der rechte Laden in der Innenstadt,
der sich immer mehr zum Treffpunkt für junge Rechtsradikale entwickelte.

Bürgerresolution Zivilcourage für Kamen

"Wir treten ein für ein friedliches Zusammenleben aller Bürger. Wir verteidigen unsere Stadt gegen rechts-
radikale Übergriffe. Wir schauen nicht weg, wenn Fremde oder Bekannte bedroht werden. Wir mischen uns ein,
wenn das friedliche Zusammenleben durch Reden, Zeichen oder Schriften, z. B. an Häuserwänden oder in den
Medien gestört wird. Wir bleiben nicht gleichgültig gegenüber leichtfertigen oder verharmlosenden rassisti-
schen und die Nazizeit verherrlichenden Äußerungen.

Gegen die Gefahr von Rechts für ein friedvolles Kamen!"

Diese Resolution wurde bisher von mehreren Hundert Bürgerinnen und Bürgern unterzeichnet.

Öffentlichkeitsarbeit

Vertreten sind wir mit Informationsständen bei vielen öffentlichen Veranstaltungen in Kamen. Mitglieder
unserer Initiative haben in unterschiedlichen Zusammenhängen Vorträge zum Thema "Rechtsextremismus"
gehalten. Wir nehmen an öffentlichen Gedenkveranstaltungen und Demonstrationen in Kamen und außerhalb
teil.

Die Zahl der Gruppen, mit denen die Zivilcourage Kontakt aufnahm oder sogar eine regelmäßige Zusammen-
arbeit pflegt, ist lang :

Fernsehen, Radio, Presse, Kirchengemeinden, Sportvereine, Sparkasse, Polizei, Gastwirte, Einzelhändler,
Stadtverwaltung, Schulen, RAA, politische Parteien, AWO, Frauenplenum, Flüchtlingsrat, Stadtbücherei,
VHS, Künstlergruppe "Schiefer Turm" ... .

Aktivitäten

Die Initiative trifft sich in 14tägigem Rhythmus im Jugendkulturcafé (JKC) in Kamen. Die Termine werden
von der örtlichen Presse bekannt gegeben.

Bisherige Aktivitäten

- Malaktion einer Grundschule zum Thema "Kinder kennen keinen Rassismus" und "Gemeinsam gegen
Gewalt"- Plakataktion, Druck von T-Shirts, Buttons, Aufklebern und Transparenten mit dem Logo der Initiative
- Demonstration gegen Fremdenfeindlichkeit und den inzwischen geschlossenen Rechten "Outfit"-Laden in der Innenstadt am 10.11.2001 (500 - 800 Teilnehmer/innen)
- Konzeptionelle Überlegungen zur Jugendarbeit in Kamen
- Ausstellung aller Bilder der Plakataktion "Kinder kennen keinen Rassismus" in lokalen Sparkassenfilialen
- Hallo-Ü-Wagen "Wer darf an Bord ? Einwanderung "(Fernsehen/Radio)
- Mitwirkung an der Fernsehsendung des HR über den Outfit-Laden in Kamen;
- Interviews bei "Antenne Unna"/Radio Europa
- Regelmäßige Berichte in den örtlichen Tageszeitungen
- Diskussion in kirchlichen Gemeinden, Sportvereinen und Schulen
- Begleitung von Flüchtlingen bei Behördengängen
- Initiierung und Begleitung der Verlegung der Stolpersteine in Kamen-
- Gemeinsame Aktion mit Komissariat Kriminalprävention und Opferschutz, ProSi e.V. und VKU "Für mehr Zivilcourage" in Bus und Bahn

Vernetzung

- Lokale und regionale Initiativen (Antifa u.a.)
- Arbeitskreis "Rechtsextremismus" beim RP Arnsberg
- NRW-Aktion gegen Rechts
- "Schule ohne Rassismus" Gesamtschule Kamen

Perspektiven

- Fortsetzung der Vernetzung mit Initiativen gegen Rechts
- Informationsstände in der Innenstadt
- Schulveranstaltungen
- Multikulturelles Fest in Kamen
- Zusammenarbeit mit AWO, VHS, VKU, Gewerkschaften und Parteien, Stadt Kamen und Polizei zum Thema
Rechtsextremismus und Rassismus

Unterstützer unserer Arbeit

Stadt Kamen
Sparkasse Kamen
Polizei
Ev. Kirchengemeinde
Frauenplenum Kamen e.V.
SPD
B.90/Die Grünen
GAL DFG/VK Kamen/Unna
AWO Kamen
RAA Kreis Unna
Flüchtlingsrat im Kreis Unna
Stadtbücherei Kamen
Einzelhändler
Medien

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